Work-Love-Balance: 5 Wege, damit die Beziehung nicht unter Stress im Beruf leidet

In den Stunden, die wir wach sind, verbringen wir oft viel mehr Zeit mit den Kollegen als mit dem Lebenspartner. Daher ist es doppelt wichtig, die Zeit zu Hause so zu gestalten, dass beide Partner auf ihre Kosten kommen und sich wertgeschätzt fühlen. Einer 2018 durchgeführten Studie der Online-Partnervermittlung Parship zufolge wirken Arbeitsstress, Überstunden und ständige Erreichbarkeit sich bei mehr als der Hälfte der Befragten negativ auf das Beziehungsleben aus. Durch den Beruf bedingte schlechte Laune und Niedergeschlagenheit sind dabei die Top-Beziehungskiller. Mangelnde Kommunikation oder Gespräche, die sich nur um den Job drehen, sind ebenfalls Faktoren, die zu Krisen, Entfremdung und vernachlässigtem Sex führen. Jeder, der viel Energie in die Karriere investiert, sollte auf seinen persönlichen Lebensbereich daher ganz besonders gut achtgeben, damit der Berufsstress im schlimmsten Fall nicht zum Beziehungsaus führt.

Diese Tipps helfen dabei, im Job ambitioniert Einsatz zu zeigen und die freie Zeit mit dem Liebesgefährten harmonisch zu gestalten:

Das Privatleben strikt vom Berufsleben trennen

Mag der Tag auch fürchterlich gewesen sein und der Verkehr katastrophal, lasse dies erst einmal hinter Dir, wenn Du die Haustür öffnest. Widme Dich in der ersten Stunde zu Hause ganz deiner besseren Hälfte, ohne über die Arbeit zu reden. Auch der Partner hatte am Tag womöglich Schwierigkeiten zu meistern und Widrigkeiten zu überwinden. Leite Gespräche zu Positivem und Verbindendem, anstatt zu meckern oder womöglich gleich wieder das Laptop zu öffnen. Versuche, mit dem Ankommen zu Hause direkt vom Arbeitsleben zum Privatleben überzuwechseln. Wer sich mit Arbeitsdingen nur bei der Arbeit beschäftigt und zu Hause ganz Privatperson ist, macht das Haus zu einem kuscheligen Heim, in das sich beide vor dem Wahnsinn im Beruf zurückziehen können.

Dem Partner unterstützend entgegenkommen

Höre Dir die Probleme und Belange deines Partners an. Diskutiert sowohl Deine Anliegen als auch das, was den Anderen bewegt. Offenheit und Vertraulichkeit sind unabdingbar für eine gut funktionierende Beziehung. Lass den Partner wissen, dass Du ihn in seinen Entscheidungen und in schwierigen Lebenslagen unterstützt.

Aufhören “beschäftigt” als Tugend zu sehen

In unserer Gesellschaft ist es allgemeinhin sehr angesehen, ungeheuer beschäftigt zu sein. Ein prall gefüllter Kalender ist demnach das ultimative Indiz für Geltung und Erfolg. Terminen hinterher zu hetzen scheint das zu sein, was alle erreichen müssen. Distanziere dich davon und trage stattdessen Verabredungen mit dem Partner und freie Zeit in deinen Planer ein. Nehm diese Termine so ernst wie ein Geschäftstreffen, richte Erinnerungen ein und betrachte diese persönlichen Verabredungen als nicht verhandelbar.

Mehr Zeit erzeugen

Wer so viele Tätigkeiten wie möglich an außenstehende Dienstleister vergibt, kreiert mehr Zeit für die Beziehung. Beschäftige einen Gärtner, kaufe einen Geschirrspüler und gebe die Wäsche an einen Reinigungsservice. Nutze im Rahmen deiner Möglichkeiten sämtliche Hilfen, die dir Alltagsaufgaben abnehmen und erziele so mehr Stunden mit dem Partner. Er wird es bestimmt zu schätzen wissen und mehr Verständnis zeigen, wenn dann doch einmal die ein oder andere unabdingbare Überstunde geschoben werden muss.

Mindestens einen Tag in der Woche komplett abschalten

Es ist schwierig mit jemandem zu entspannen, der bei jeder Handy-Nachricht gleich aufspringt. Schalte Smartphone und PC daher mindestens an einem Tag in der Woche vollends ab. Dies scheint auf den ersten Blick nicht so einfach umsetzbar, aber es kann dem Liebesleben einen unglaublichen Aufschwung verleihen. Schätze das Wochenende und nutze es dafür, Energie aufzutanken und Unternehmungen als Paar zu genießen. Wer sich am Wochenende gut erholt, ist von Montag bis Freitag mitunter sogar leistungsfähiger im Job.