Kein Selbstbewusstsein im Job: Wie man dies an Ihrem CV erkennen kann

In den meisten Jobs braucht man eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, um erfolgreich zu sein. Anwälte, Berater oder Sales Manager sind nur einige Berufe in denen das Selbstbewusstsein nicht zu kurz kommen darf. Doch wie kommuniziert man in seiner Bewerbung, dass man über das nötige Selbstbewusstsein verfügt oder besser gesagt, dem Personaler nicht unterschwällig mitteilt, dass man sich seiner Sache nicht sicher ist?

Selbstbewusstsein sollte nicht mit Arroganz verwechselt werden. Selbstbewusstsein steht viel mehr dafür, dass man Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten hat und sich sicher ist, den Job ausführen zu können. Wer richtig kommunizieren kann, kommt bei der Jobsuche und im Berufleben schneller voran. Mit den folgenden Fettnäpfchen kommunizieren Sie unbewusst in Ihrem CV, dass Sie kein Selbstbewusstsein haben:

Als Überschrift ist CV, Curriculum Vitae oder Resume zu lesen

Bei einem Lebenslauf sollte gleich erkennbar sein, um was es sich hier handelt ohne eine riesen Überschrift der Art des Dokuments zu benötigen. Oder wann haben Sie das letzte mal ein ein Buch aufgeschlagen und wurden mit „Belletristik“ oder „Fachliteratur“ in riesigen Buchstaben begrüßt? Der Titel des Werkes gehört ganz nach oben und sollte auch die größte Schriftgröße vorweisen. Bei Ihrem CV ist dies natürlich Ihr Name.

Der Name der Firma wird vor der Position gelistet

Viele Bewerber machen den fehler, dass sie zuerst den Namen der Firma und dann erst die eigentliche Position auflisten. Wieso sollte man auch nicht damit prahlen, dass man bei einer tollen Firma gearbeitet hat? Nichts ist aber wichtiger wie die eigentliche Position selbst. Wer sich hinter dem Namen einer Firma versteckt, hat oft nicht viel selbstvertrauen. Allgemein sollte man nach den Fragen: Was? Wo? Wann? gehen.

Schwächen fehlen natürlich auch nicht auf dem CV

In den 90ern war die Frage nach den Stärken und Schwächen die Nummer eins Frage in Vorstellungsgesprächen und jeder hasste sie. Mittlerweile haben sich die Fragen in Vorstellungsgesprächen geändern und meist muss man situationsbezogene Fragen beantworten. Die Personaler haben also rausbekommen, dass es nichts bringt Bewerber Fragen zu stellen auf die sich die Bewerber genaustens vorbereiten können. Wer im Vorstellungsgespräch immer noch nach seinen Stärken und Schwächen gefragt wird, der weiß, dass der Personaler nicht auf dem neuesten Stand ist was sein Fach betrifft. Nichtsdestotrotz gibt es heutzutage immer noch Leute, die ihre Stärken und Schwächen auf ihrem CV auflisten. Fähigkeiten und Stärken gehören auf jeden CV, wer aber seine Schwächen ungefragt auf dem CV auflistet, tut sich selbst keinen Gefallen. Wieso sollte man sich selbst schlecht machen? Mit Transparenz hat dies wenig zu tun, da die meisten dann auch nur die angenehmen Schwächen aufzählen.

Vage Aussagen ohne Hand und Fuß

„Voll ausgebildete Fachkraft mit nationaler und internationaler Erfahrung, zahlreichen Zusatzqualifikationen und tiefgründiger Erfahrung im Kundenservice“. Personaler erkennen Standardbewerbungsphrasen sofort. Wer sich selbst nicht viel anvertraut, dem fällt es auch schwer sich selbst zu beschreiben und dies führt in den meisten Fällen dazu, dass man dann auf Standardsätze zurückgreift. Nehmen Sie sich deshalb etwas Zeit, um Ihr Kurzprofil oder Ihren Elevator Pitch zu perfektionieren.

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