Die 20 besten Berufe mit Mode

Die Modewelt ist eine glitzernde. Wer einen Beruf mit Mode anstrebt, fühlt sich oft vom Glamour und Glanz der Bekleidungsbranche angezogen. Keine Frage, um im Fashion-Sektor Fuß zu fassen, kann es nicht schaden, eine Affinität zu den schönen Dingen des Lebens zu haben. Und meist merken Menschen schnell, wenn sie ein gutes Händchen für Farben, Formen und Stile besitzen – eine gute Voraussetzung, um “irgendwas mit Mode” machen zu wollen.

Doch in der Modewelt wird hart gearbeitet, und nicht selten üben die gefragtesten Professionals ihre Jobs hinter den Kulissen aus. Die Branche ist riesig und bietet viele Möglichkeiten in unterschiedlichen Fachbereichen. Es gibt Berufswege im Gestalterischen, Technischen und Handwerklichen. Und wer hätte gedacht, dass das Beherrschen einer asiatischen Sprache, insbesondere Chinesisch, einem so manche Türen öffnen kann. Da viele Textilien heutzutage in Asien gefertigt werden, benötigt man Fachkräfte, die sich dort verständigen können. Wie man sieht, es existieren unzählige Chancen und Quereinstiege, um Teil der verlockenden Industrie zu werden. Hier sind die 20 besten Berufe mit Mode:

1. Modefotograf

Um Modefotograf zu werden, kann man entweder erstmal eine 3 Jahre dauernde klassische Fotografenausbildung absolvieren oder aber mutig den Quereinstieg wagen. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, eine Zeitlang bei einem guten Fotografen (am besten in der Modestadt Berlin oder gleich in London, Paris oder New York) zu assistieren. Das gibt einem auch Gelegenheiten, ein Portfolio zu erstellen und Kontakte zu knüpfen. Modefotografen arbeiten meist selbständig im Auftrag von Magazinen oder Firmen. Festanstellungen sind selten.

2. Model

Der Traumberuf vieler junger Mädchen setzt bestimmte Körpermaße und makellose Haut voraus. Jedoch gibt es auch Nischenmärkte, etwa für Übergrößen-Produktionen. Wer das gewisse Etwas hat, für den heißt es Bewerbungsmappe erstellen, eine seriöse Agentur suchen, Klinken putzen und nebenbei so viele Testshootings wie möglich machen.

3. Modedesigner

Auf der Begehrtheitsskala ebenfalls ganz oben rangiert der Beruf des Modedesigners. Kleidung zu entwerfen, entweder für Unternehmen oder unter eigenem Namen, das ist ein Traum, den viele Kreative haben. Daher ist ein Platz an einer der ungefähr 150 Ausbildungsstätten in Deutschland auch schwer zu ergattern. Wer ihn bekommt, muss für eine Ausbildung an einer Modeschule 3 Jahre einrechnen oder 6 bis 7 Semester an einer Hochschule.

4. Modeverkäufer/Modeeinkäufer

Eine kaufmännische Ausbildung, natürlich am Besten in einem Bekleidungshaus, eröffnet einem Wege als Modeverkäufer. Dabei benötigen große Modehäuser nicht nur Ver-, sondern auch Einkäufer. Diese kaufen die richtige Ware ein und wissen sie zu präsentieren.

5. Journalist für Modezeitschriften/Moderedakteur

Das Berufsziel “Moderedakteur” kann man über verschiedene Wege erreichen: Über einen Abschluss an einer Journalistenschule beispielsweise, über ein Hochschulstudium (idealerweise im Bereich Germanistik, Publizistik, Medienwissenschaft oder ähnlich) oder über ein Volontariat. Ferner ist es ratsam, so früh wie möglich so viele Erfahrungen wie möglich in relevanten Unternehmen zu sammeln. Das heißt Praktika absolvieren und Hospitanzen machen.

6. Kostümbildner

Kostümbildner gestalten nicht nur Kostüme für Theaterproduktionen, sondern auch für Film und Fernsehen. Wie man einer wird, das lernt man in einer Schneiderlehre, der noch ein 3- bis 4-jähriges spezialisiertes Studium an Kunsthochschulen oder Fachhochschule folgt.

7. Textil- und Bekleidungstechniker

Ist man technisch veranlagt und hat ein kleines Faible für die Modewelt, dann ist ein Job in der Textil- und Bekleidungstechnik eventuell etwas für einen. Teile des Berufs beschäftigen sich damit, innovative Materialien zu entwickeln, etwa um die garantiert wasserfeste Regenjacke zu produzieren. Ein Studium im Bereich Textiltechnik ist ingenieurwissenschaftlich ausgelegt und richtet sich an echte Technik-Fans.

8. Influencer im Bereich Mode

Noch vor 20 Jahren war es kaum verbreitet, mit dem “Influencer-Dasein” Geld zu verdienen. Influencer sind Menschen, die von einer großen Anzahl an Personen aufgrund Ihres Wissens oder Ihrer Präsenz auf  einem bestimmten Fachgebiet in den sozialen Medien regelmäßig abonniert werden. Sie werden von Unternehmen dafür bezahlt, deren Produkte in ihren Medieninhalten zu erwähnen oder besprechen. Wer ein richtiger Mode-Freak ist, für den mag es eine lohnende Idee sein, einen Mode-Blog oder eine Plattform in den sozialen Medien zu kreieren und ein Influencer-Leben anzustreben.

9. Persönlicher Shopping Assistent

Was gibt es Besseres als Klamotten Einkaufen zum Beruf zu machen! Persönliche Shopping Assistenten beraten betuchte Kunden auf gemeinsamen Einkaufstrips, welche Kleidung am besten zu ihnen passt. Und man glaube es kaum, für diesen Luxusjob gibt es tatsächlich einen richtigen Ausbildungsweg. Die “Akademie Modestyling” in München bietet eine staatlich geförderte Weiterbildung zum Modestylist und Personal Shopper an.

10. Content Creator im Bereich Mode

Content Creators erstellen Inhalte fürs Netz: Texte, Videos oder Bilder. Wer sich mit modischen Trends gut auskennt, kann sich einen Namen als geeigneter Content Creator im Fashion-Bereich erarbeiten und so ein Einkommen generieren.

11. Textildesigner

Statt der Kleidung selber die Stoffe für die Kleidung zu designen kann ebenso spannend sein. Im Studium zum Textildesigner geht es um die Herstellung, Funktion und Eigenschaften von Stoffmaterialien. Die Einsatzgebiete später sind dann die Heimtextilbranche, in der beispielsweise Gardinen, Teppiche und Vorhänge kreiert oder die Auto- oder Flugzeugindustrie, wo etwa Sitzpolster designt werden.

12. Textilmanager

Im Textilmanagement geht es nicht vordergründig um Mode, sondern der Beruf ist betriebswirtschaftlich ausgelegt und teilweise sogar sehr technisch. Wie beim Textildesign geht es darum, sich mit Stoffen aller Art auszukennen, vom Outdoor-Schuh bis zur Markise. Unternehmen, die diese Produkte anfertigen, benötigen Fachleute, die in diesem Markt als Manager tätig sind.

13. Modemarketing

Selbst die trendigste Modemarke ist im Prinzip ein Wirtschaftsunternehmen, das auf Absatz aus ist. Um den zu erzielen, entwerfen Marketingexperten Werbestrategien. Ein Studium vermittelt die nötigen Kenntnisse.

14. Maßschneider

Als Maßschneider muss man genau wissen, wie das Nähhandwerk funktioniert. Während der Ausbildung (an Modefachschulen oder Berufskollegs) werden neben Stoff- und Materialkunde auch Kenntnisse in Betriebswirtschaft vermittelt. Im Berufsalltag reparieren Maßschneider getragene Kleidung oder sie fertigen Anzüge nach Auftrag an.

15. Textilbetriebswirt

Als Textilbetriebswirt beschäftigt man sich auf wirtschaftlicher Ebene mit der Mode. Man ist im Controlling, im Vertrieb oder Marketing tätig. Zudem haben Textilbetriebswirte Wissen über die Entstehung und Produktion von Stoffen und Kleidung und können dieses für die Vermarktung nutzen.

16. Schnittdirektrice

Kollektionen und Konzepte erstellen, Materialien auswählen und Schnitte skizzieren, das sind die Tätigkeiten einer Schnittdirectrice. Sie begleitet eine Kollektion von der Idee bis zur Fertigstellung und hat dabei auch die Kosten und die Unternehmensphilosophie im Auge. Eine erste Ausbildung im Bereich Bekleidung ist Voraussetzung, um sich anschließend zur Directrice weiterzubilden.

17. Laufstegtechniker

Damit eine Modenschau zum Spektakel wird, ist mehr erforderlich als eine gute Modelinie. Techniker im Hintergrund sorgen für das richtige Licht, eine atemberaubende Kulisse oder dramatischen Sound. Sie müssen sich sowohl mit der technischen Ausrüstung als auch mit dem Veranstaltungsort auskennen.

18. Trendforscher im Bereich Mode

Farben und Grafiken für die nächste Saison zu prognostizieren, das ist unter anderem die Aufgabe von Trendforschern. Sie erspähen Trends nicht nur im alltäglichen Leben, sondern nutzen ihr Modebranchen-Wissen, um Themen und Tendenzen zu artikulieren.

19. Goldschmied

Accessoires stellen ein wichtiges Element in der Modewelt dar, unter anderem Schmuck. Damit man gut darin wird, Ketten, Ringe und Armreifen zu erstellen, ist einiges an Fingerspitzengefühl gefordert. Dafür kann man irgendwann möglicherweise seine eigene Kollektion herstellen. Dreieinhalb Jahre dauert die Lehre.

20. Schauwerbegestalter

Damit Schmuck und Bekleidung auch im Schaufenster so richtig zur Geltung kommen, legen Schauwerbegestalter Hand an. Nach einer 3 Jahre dauernden Lehre wissen sie genau, wie man Stoffe und Farben kombiniert und somit eine tolle Deko erzeugt.