Lebenslauf und Bewerbung ins Englische professionell schreiben oder übersetzen lassen?

Wer sich auf einen internationalen Job im In- oder Ausland bewirbt, muss seine Bewerbung auf Englisch verfassen. Selbst bei Bewerbungen innerhalb des deutschsprachigen Raums kann es sein, dass die englische Bewerbung von einem internationalen Entscheidungsträger gelesen wird. Wer seine alte deutsche Bewerbung mal eben schnell mit dem Google Übersetzer eins zu eins übersetzt und dann abschickt, schießt sich womöglich selbst ins Bein.

Lebenslauf und Bewerbung ins Englische übersetzen lassen: Darauf kommt es an!

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Einen Lebenslauf oder eine ganze Bewerbung inklusive Anschreiben sollten Sie niemals komplett übersetzen lassen. Schnell hören sich Bewerbungsphrasen aus dem Deutschen viel zu starr an und gehen somit in der Masse an Bewerbungen unter.

Wer sich erfolgreich auf Englisch bewerben möchte, sollte folgendes beachten:

Der erste Eindruck zählt: Die erste 10 bis 15 Sekunden entscheiden, ob sich der Personaler Ihren CV näher anschaut oder nicht. Fallen einem also nicht auf den ersten Blick alle wichtigen Key-Wörter ins Auge, wendet sich der Personaler dem nächsten Lebenslauf zu. Deutsche Bewerber zeigen gerne, was Sie können, so dass der Lebenslauf dann schnell in fünf bis zehn Seiten ausartet und den ein oder anderen Personaler mit zu viel Informationen regelrecht erschlägt. Wägen Sie ab: Sind die Informationen, die älter als zehn Jahre sind heute noch relevant? Womöglich sollten Sie ältere Positionen nur kurz aufzählen und nicht ins Detail gehen.

Keine Überschrift: Weder der CV noch der Resume haben eine Überschrift. Ihr englischer Lebenslauf sollte unmissverständlich klar machen, dass es sich hierbei um einen Lebenslauf handelt. Sollte dies nicht deutlich sein, sollten Sie eher Ihre Struktur überdenken.

Zu persönlich: Angaben zu Ihrer Religion, die Berufe Ihrer Eltern, Ihr Familienstand oder Ihr Geburtsdatum haben mittlerweile auch nichts mehr im deutschen Lebenslauf zu tun. In den USA und Großbritannien sind zu persönliche Angaben allerdings ein sofortiges Ausschlusskriterium, da diese beiden Länder sehr strenge Anti-Diskriminierungs-Gesetze haben.

Erfolge präsentieren statt Tätigkeiten aufzählen: Besonders im englischsprachigen Ausland wird mehr auf Erfolge geachtet als bei uns. Zählen Sie zwei bis drei Erfolge pro Position auf, um dem neuen Unternehmen zu zeigen, dass Sie einen gewissen Mehrwert darstellen.

Zeitformen anpassen: Die aktuelle Position sollte Actio-Verben in der Simple Present aufzählen. Alle vergangenen Positionen sollten Simple Past verwenden.

Umgekehrte Chronologie: Es gibt immer noch Managern bei denen man als erstes sieht, wo sie zur Grundschule gegangen sind. Dies erweckt natürlich keinen guten Eindruck. Ihre aktuellste Position gehört ganz nach vorne, damit dieser auch die meiste Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Karriereziele definieren: Englische CVs verwenden Career Goals oder ein kleines Personal Profile, diese sind wie kleine Zusammenfassungen und teilen dem Personaler zusätzlich mit, wohin es für Sie beruflich gehen soll.

Bulletpoints statt ausformulierter Bewerbungsphrasen: Übergeben Sie das Anschreiben einem Übersetzer, sollten Sie nicht fordern, dass Sätze direkt übersetzt werden, denn damit werden Sie sich stilistisch keinen Gefallen tun. Idealerweise liefern Sie Stichpunkte, die in das Anschreiben übernommen werden sollten.

Englische Bewerbung vom Ghostwriter schreiben lassen?

Sich den englischen Lebenslauf und das Anschreiben professionell schreiben zu lassen ist den wenigsten bekannt. Ghostwriting verbindet man eher mit akademischen Abschlussarbeiten oder Manuskripten, dass man seine englische Bewerbung schreiben lassen kann ist für viele neu.

Nicht jeder ist ein Schreibtalent, ein gut formuliertes Anschreiben und ein strukturierter CV gehören allerdings zu jeder Bewerbung dazu. Personaler bestimmen an Bewerbungen, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und wer nicht. Bei einer Bewerbung kommt es also nicht darauf an, wie talentiert ein Chemiker oder Mechatroniken ist sondern wie gut sich dieser präsentiert.

Wer sich beim Schreiben und Formulieren schwertut, sucht sich gelegentlich Hilfe bei einem Bekannten oder dem Partner. Unterstützung zu holen ist keinesfalls verwerflich, doch was tun, wenn im Bekanntenkreis niemand ist, der bei englischen Bewerbungen helfen kann?

Welche Vorteile hat es einen Ghostwriter seine englische Bewerbung schreiben zu lassen?

Professionalität: Der Bewerber kennt sich am besten. Dies kann Fluch und Segen zu gleich sein. Dinge, die für Bewerber als selbstverständlich gelten sind für den Personaler neu. Punkte im Lebenslauf, die für den Bewerbungsschreiben unklar sind, werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den Personaler unklar sein. Ein zweites Paar Augen hat also den Vorteil, dass Ihr Mehrwert besser verkauft werden kann. Zudem profitiert man von der Erfahrung des Bewerbungsschreibers.

Zeit sparen: Eine gut formulierte Bewerbung braucht Zeit. Die Engländer pflegen sogar den Spruch „Looking for a job is a full-time job“. Bewerbungen schreiben, Stellenanzeigen durchforsten und zu Vorstellungsgesprächen gehen ist extrem zeitintensiv. Professionelle Bewerbungsschreiber gehen strukturiert vor und wissen worauf es ankommt. In den meisten Fällen erhält man zu Beginn der Zusammenarbeit einen Fragenbogen, der gezielt auf die wichtigsten Aspekte abzielt. 

Die Bewerbung ist besser zugeschnitten: Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Viele Bewerber investieren zu viel Zeit in kleine Details und vergessen dabei ihre aktuelle Position richtig zu beleuchten. Bewerbungsphrasen aus Vorlagen, die sich nur schön anhören, aber kaum Substanz haben und womöglich kaum etwas mit dem Bewerber zu tun haben, erhalten wenig Beachtung von Personalern.

Welche Nachteile hat es sich seinen Lebenslauf und Anschreiben auf Englisch schreiben zu lassen?

Kosten: Professionelle Bewerbungen brauchen nicht nur Zeit, sondern können unter Umständen auch ziemlich teuer sein. Als Kosten sollten Sie den Service und die Zeitersparnis aber nicht sehen, die Investition kann sich nämlich schnell rentieren und gut erstellte Bewerbungsunterlagen können sich auch problemlos in Zukunft anpassen lassen.

Unpersönlich: Ein Bewerbungsschreiber kennt Sie natürlich nicht persönlich. Die Angst, dass sich die Bewerbung am Ende nicht wie Sie anhört ist berechtigt. Um dies zu verhindern ist es umso wichtiger die Fragen des Bewerbungsschreibers ernst zu nehmen, denn dieser kann nur mit den Infos abreiten, die Sie ihm auch zur Verfügung stellen.

Bewerbung auf Englisch selbst schreiben und dann Korrekturlesen lassen

Wer sehr gut im Englischen formulieren kann, der kann sich natürlich selbst ans Werk machen. Die Bewerbung anschließend Korrekturlesen zu lassen ist meistens sehr günstig. Angebote von Unternehmen, die versprechen Ihren CV oder Cover Letter in wenigen Stunden zu korrigieren und das zu einem unschlagbaren Preis sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. In vielen Fällen handelt es sich hierbei um ein Outsourcing-Model, um den Preis möglich niedrig zu halten werden die Dokumente digital nach Indien gesendet. Viele dieser Billig-Anbieter brüsten sich damit, dass die CVs von Muttersprachlern korrigiert werden. In Indien ist Englisch eine von über 20 Amtssprachen, jedoch unterscheidet sich das indische Englisch vom britischen und amerikanischen Englisch erheblich. Mit einem Billig-Service unterstützen Sie leider niemanden in Indien, sondern nur das Unternehmen, welches, die Leute als billige Arbeitskraft ausbeutet.

Wer das meiste aus einer Korrektur herausholen möchte, der sollte ein Lektorat buchen. Bei einem Lektorat werden nicht nur Fehler berichtigt sondern auch der Text optimiert und verfeinert.

Die Englische Karrieremanufaktur ist ein englischsprachiger Bewerbungsservice und einer von wenigen Resume Writers im deutschsprachigen Raum, die individuelle Bewerbungen auf Englisch erstellen. Übersetzungen werden von einem vereidigten Übersetzer für Englisch getätigt, der Lebenslauf und das Anschreiben wird anschließend an die Standards des gewünschten Landes angepasst (Großbritannien, Irland, USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Südafrika, etc.), die Unterlagen erhalten dann einen sprachlichen Feinschliff, wandeln Tätigkeiten in Erfolge um, kümmern sich um ein klassisches Design und lassen dann die englische Bewerbung von einem Native Speaker gegenlesen. (Anzeige)

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