Master im Ausland: Tipps, wie man die perfekte Uni im Ausland findet

Gastbeitrag

Geschafft! Mit dem Bachelor haben Sie den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Tasche. Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Doch wie soll der aussehen? Auf den Bachelorabschluss kann der Berufseinstieg oder aber ein weiterführendes Studium folgen.

Viele entscheiden sich dazu, im Anschluss an den Bachelor ein Masterstudium aufzunehmen, um sich fachlich weiterzubilden oder auf einen bestimmen Bereich zu spezialisieren. Natürlich ist es je nach Studienfach auch möglich, nach einiger Zeit im Berufsleben an die Uni zurückzukehren und erst dann den Master zu machen. Wer reiselustig ist und im Masterstudium nicht nur seinen akademischen, sondern auch seinen persönlichen Horizont erweitern möchte, für den kann ein Masterstudium im Ausland genau das Richtige sein.

Wohin für den Master?

Welches Land ein besonders lohnendes Ziel für ein Auslandsstudium darstellt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Renommierte, sehr gut ausgestattete Universitäten mit ausgezeichneten Masterprogrammen finden Sie rund um den Erdball. Besonders in englischsprachigen Ländern wie Großbritannien, den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland, in denen der Master als Studienabschluss eine lange Tradition hat, gibt es viele Studienoptionen. Aber auch viele andere Länder bieten interessante Masterprogramme und einen gewissen „Besonderheitsfaktor“. Auch ein Masterstudium in Ländern wie China, Singapur, Argentinien oder Chile kann reizvoll sein und das Interesse potentieller Arbeitgeber wecken – sofern es zum Studienfach und –schwerpunkt passt.

Bei der Wahl des Studienlandes für Ihr Masterstudium sollten unter anderem das Studienangebot der Hochschulen sowie das individuelle Interesse am Land eine Rolle spielen. Für viele sind auch die Kosten ein entscheidender Faktor. Bekannt für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sind die einjährigen Masterstudiengänge an britischen Hochschulen.

Vorteile eines Masters im Ausland

Ein Masterstudium im Ausland hat viele Vorteile. Einer davon ist die große Angebotsvielfalt an Masterstudiengängen an ausländischen Hochschulen. Hier finden Sie Masterstudiengänge, die in Deutschland von den Hochschulen in dieser Form gar nicht angeboten werden. Wenn Sie eine besondere Spezialisierung anstreben, bieten Universitäten im Ausland also unter Umständen genau die richtige Studienoption. Masterstudiengänge im Ausland sind oftmals sehr spezialisiert oder haben einen besonderen regionalen Bezug. Mit einem Abschluss in einer solchen Disziplin können Sie sich auf dem Arbeitsmarkt von anderen Bewerbern abheben.

Im Ausland ist ein Fachwechsel oftmals einfacher als in Deutschland, da es viele Masterstudiengänge gibt, die nicht zwingend einen fachlich verwandten Bachelorabschluss voraussetzen. Sollten Sie sich nach dem Bachelor fachlich neu orientieren wollen, spricht dies daher ebenfalls für ein Auslandsstudium.

Ein Master im Ausland kann auch die Lösung sein, wenn Sie in Ihrem bevorzugten Studienfach in Deutschland keinen Studienplatz erhalten. Unter Umständen haben Sie im Ausland eine größere Chance auf eine Zulassung, etwa weil die Nachfrage nach dem Fach dort geringer ist. Beispielhaft sind hier Fächer wie Kommunikationswissenschaften oder Psychologie genannt.

Ein Master im Ausland wirkt sich auch positiv auf die Fremdsprachenkenntnisse aus, da Sie dauerhaft in Englisch oder einer anderen Fremdsprache kommunizieren. Fast ebenso wichtig wie Sprachkenntnisse sind heutzutage interkulturelle Kompetenzen, gerade in der internationalen Wirtschaft oder in internationalen Forschungsteams. Im Auslandsstudium haben Sie in der Regel nicht nur Kontakt zu den einheimischen Studierenden, sondern auch zu Kommilitonen aus aller Welt. Das schult Sie nicht nur im Umgang mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen, es bietet sich Ihnen auch die Gelegenheit, sich ein internationales Netzwerk aufzubauen. Zudem stärken Sie Ihre Soft Skills und können Organisationstalent, Durchsetzungsfähigkeit und Flexibilität beweisen. Kein Wunder also, dass Auslandserfahrung bei Arbeitgebern gut ankommt und teilweise sogar explizit von Bewerbern gefordert wird. Gerade wenn Sie nach dem Studium im Ausland in einem international aufgestellten Unternehmen oder in der Forschung arbeiten möchten,  kann sich ein Masterstudium im Ausland sehr positiv auf Ihre Karriere auswirken.

Häufig ist die Regelstudienzeit im Master an ausländischen Hochschulen kürzer als in Deutschland, und kann, je nach Studienfach und Land, zum Teil nur ein Jahr betragen. Ein Masterstudium im Ausland führt Sie also möglicherweise schneller an Ihr Ziel.

Was sollte man bei einem Masterstudium im Ausland beachten?

Im Ausland gibt es oftmals zwei Arten des Masterstudiums. Zum einen den kursbasierten Master, bei dem Sie wie im Bachelorstudium vorwiegend Kurse besuchen und Klausuren oder Hausarbeiten schreiben. Zum anderen können Sie einen forschungsbasierten Master absolvieren, bei dem die Anfertigung einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit im Vordergrund steht. Ein forschungsbasiertes Masterstudium eignet sich besonders, wenn Sie eine wissenschaftliche Karriere anstreben. Wenn Sie eine Promotion planen, sollten Sie generell darauf achten, dass sie mit dem angestrebten Masterabschluss die Zulassungskriterien dafür erfüllen.

Wenn Sie sich für ein Masterstudium im Ausland entscheiden, sollten Sie vorab sicherstellen, dass Ihr Master für eine spätere Berufstätigkeit in Deutschland anerkannt werden kann, sofern Sie diese anstreben. Es gibt eine Reihe reglementierter Berufe, die man hierzulande nur ausüben darf, wenn die ausländische Qualifikation anerkannt wurde. Bei nicht reglementierten Berufen entscheidet Ihr potenzieller Arbeitgeber, ob er den ausländischen Masterabschluss akzeptiert.

Zulassungsvoraussetzungen

Sie sollten sich möglichst früh erkundigen, ob Sie die Zulassungsvoraussetzungen für ein Masterstudium im gewünschten Studienland erfüllen. In den USA zum Beispiel dauert ein Bachelorstudium vier Jahre, deshalb wird ein dreijähriges deutsches Bachelorstudium nicht in jedem Fall als dem US-amerikanischen Bachelor gleichwertig angesehen. Die Universitäten in den USA entscheiden individuell, ob die Leistungen, die der Bewerber im Bachelorstudium erbracht hat, für die Zulassung zu einem Masterstudium ausreichend sind.

Um ein Masterstudium im Ausland aufnehmen zu können, müssen Sie in der Regel gute Fremdsprachenkenntnisse mitbringen. Für die Zulassung können je nach Studienfach und Hochschule akademische Zulassungstests notwendig sein. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören oftmals auch Motivations- und Empfehlungsschreiben. Abhängig von der Hochschule und dem Studiengang kann es noch weitere einzureichende Unterlagen und Zulassungsvoraussetzungen geben.

Finanzierungsoptionen

Viele Hochschulen im Ausland erheben Studiengebühren, sodass ein dortiges Masterstudium mit nicht unerheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden sein kann. Zum Glück gibt es aber verschiedene Finanzierungshilfen. Für Masterstudenten im europäischen Ausland kommt dabei sogar Auslands-BAföG infrage, hier werden unter anderem für ein Jahr die Studiengebühren bezuschusst. Besonders gute Bachelorabsolventen haben weltweit Chancen auf Stipendien. Auch ein Studienkredit oder Bildungsfonds sind Möglichkeiten, das Masterstudium im Ausland zu finanzieren.

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Gastbeitrag von College Contact

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