Die 5 besten Bücher über das Auswandern

Brooklyn – Colm Tóibín

Der gerade verfilmte Roman „Brooklyn“ von Colm Tóibín erzählt die Geschichte der jungen Irin Eilis Lacey, die in die USA auswandert, um Arbeit zu finden. Ein Priester ist ihr bei der Auswanderung und der Suche nach einer Arbeit in Brooklyn behilflich, doch Eilis kann sich nur schwer anpassen. Zu sehr vermisst die Irin ihre Familie und die Mitbewohner in dem Wohnheim für irische Frauen scheinen auch ganz andere Interessen wie sie zu haben. Als Eilis Abendkurse besucht, um Buchhalterin zu werden, merkt sie wie selbstständig sie geworden ist unternimmt von da an auch mehr. Eilis gewachsenes Selbstvertrauen hilft ihr jedoch nicht dabei sich zwischen Irland und Amerika und zwischen zwei Männern zu entscheiden.

Viva Polonia – Steffen Möller

Viva Polonia ist mittlerweile ein Bestseller und erzählt die Geschichte von Steffen Möller, der als deutscher Gastarbeiter in Polen lebt. Dort hat er es sogar bin ins Fernsehen geschafft und spielt in der polnischen Telenovela „M jak Milosc“ (L wie Liebe) einen unglücklich Verliebten und in anderen Comedy-Shows mit.

Steffen Möller berichtet detailreich über die polnische Gastfreundschaft, den polnischen Aberglauben oder auch wie man sich politisch korrekt über die polnische Politik unterhält.

Goodbye Leningrad: Ein Memoir – Elena Gorokhova

Elena Gorokhova wird 1955 im heutigen St. Petersburg (Leningrad) geboren und wächst von ihrer herrischen Mutter gut behütet in einem sowjetischen Wohnblock auf. Schnell bemerkt Elena, dass das freiheitsraubende System ihr die Luft zum Atmen nimmt. Der Englischunterricht fasziniert Elena deshalb sofort, so ganz anders scheint die englische und amerikanische Kultur zu sein. Später entscheidet sie sich Anglistik zu studieren und als sie den amerikanischen Gaststudenten Robert kennenlernt und sich verliebt, entscheidet sie sich der Sowjetunion Goodbye zu sagen und in die USA auszuwandern.

Wovon wir träumten – Julie Otsuka

Julie Otsukas Roman erzählt die Geschichte von einer Gruppe junger Japanerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Kalifornien reisten, um dort zu heiraten. Die sogenannten „Picture Brides“ wurden mit Hilfe von Heiratsvermittlern Ihren zukünftigen Ehemännern verkuppelt. Diese kannten sie bis dahin nur von Fotos. Die jungen Frauen träumten von einem besseren Leben in den USA, allerdings haben nur die wenigsten eine grobe Vorstellung davon was sie wirklich im neuen Land erwartet. Die Geschichte beginnt mit der Schiffsreise und den wilden Spekulationen über das bis dahin noch unbekannte Land, in welches sie für immer auswandern werden. Angekommen ist der Schock zunächst einmal groß, da die meisten ihre zukünftigen Ehemänner nicht von den Fotos erkennen können. Anstatt in ein sorgenfreies Leben zu starten erwarten die Frauen Knochenarbeit und kulturelle Missverständnisse.

Eat Pray Love – Elizabeth Gilbert

Elizabeth Gilberts „Eat Pray Love“ ist mittlerweile das bekannteste Buch, wenn es um Auslandserfahrung geht. Kaum ein anderer Roman hat so viele Menschen dazu gebracht den Status quo zu hinterfragen und sich auf die Suche nach sich selbst zu machen. Elizabeth, die es aufgrund Ihrer Eheprobleme in die Ferne zog, reiste nach Italien, Indien und nach Bali. In jeder dieser einzelnen Stationen hat sie mehr über sich gelernt und konnte dadurch mehr als sieben Millionen Leser begeistern.

Neuerscheinung:

Eat Pray Love Made Me Do It: Life Journeys Inspired by the Bestselling Memoir (Englisch) – Various & Elizabeth Gilbert (Einleitung)

Seit dem Debut von Eat Pray Love sind mittlerweile 10 Jahre vergangen und zu diesem Jubiläum wird das Buch „Eat Pray Love Made Me Do It“ veröffentlicht. Das Buch enthält Geschichten von Fans des Romans, die von der Geschichte so inspiriert waren, dass sie ihr Leben daraufhin änderten.