5 Tipps, wie man mit der Konkurrenz umgehen sollte

Konkurrenz soll ja bekanntlich das Geschäft beleben, doch wenn ein Konkurrenzkampf ausartet und man nur rot sieht, dann strapaziert dies ausschließlich die Nerven. Sei es ein Kollege im Büro, der Ihnen alles streitig machen will oder eine Konkurrenzfirma, die Ihre ganze Energie darauf verwendet, Sie schlecht zu machen. Konkurrenz ist nur gut, wenn diese dazu führt, dass es Sie motiviert, besser zu werden und nicht den anderen schlechter zu machen.

Hier sind fünf Tipps und Gründe, warum Sie an Ihrem Erfolg arbeiten sollten und nicht daran, die Konkurrenz runter zu ziehen.

1. Kooperation statt Konkurrenzdenken

Competition has been shown to be useful up to a certain point and no further, but cooperation, which is the thing we must strive for today, begins where competition leaves off.“ ~ Franklin D. Roosevelt

Unternehmen: Kooperationen in derselben Branche können von Vorteil sein, da sie dieselbe oder eine sehr ähnliche Zielgruppe ansprechen. Mit einer Kooperation können Sie von bereits etablierten Kundenbeziehungen der anderen Firma profitieren. Eine Kooperation sagt aus, dass Ihre Firma der anderen Firma vertraut. Vertraut der Kunde einer Marke oder einem Unternehmen, so wird er auch dem Kooperationspartner leichter vertrauen. Der Kunde sieht den Konkurrenzkampf meistens sowieso nicht und mag oftmals beide Marken. Eine Kooperation kann sich auf ein Produkt oder eine Dienstleistung beziehen und beide Firmen können somit testen, ob diese Zusammenarbeit auch in Zukunft bestehen kann.

Angestellte: Auch im Büro fallen negative Leute schnell auf. Wer andern keinen Erfolg gönnt, der verdient ihn selbst nicht. Wenn Sie den Eindruck haben, dass jemand sich von Ihrem Erfolg bedroht fühlt, dann sollten Sie zunächst den Weg der Kooperation wählen und sich mit der Person aussprechen. Versuchen Sie mögliche Missverständnisse aufzuklären und eine gemeinsame Lösung für die angespannte Stimmung zu finden. Ändert sich das Verhalten nicht, können Sie diese Person getrost ignorieren. Falls dies nicht möglich ist und Sie die Situation eskalieren müssen, wissen Sie, dass Sie zuerst die Initiative ergriffen haben, um das Problem zu lösen.

2. Konkurrenzdenken entsteht im Kopf

He who cannot agree with his enemies is controlled by them.“ ~ Chinesisches Sprichwort

Konkurrenzdenken entsteht im Kopf. Verschwenden Sie deshalb keine Zeit mit streitsüchtigen Menschen. Oftmals sind es nicht die direkten Konkurrenten, die sich von Ihnen bedroht fühlen, sondern kleinere Nebenbuhler. Passiv-aggressive Personen sehen in allem, was Sie machen, einen Anstoß für neuen Ärger und kontern schnell mit neuen Hieben. Attacken auf Ihre Person spiegeln das Innenleben des Streitsüchtigen wider. Auch wenn es schwerfällt, sollte man ein solches Verhalten ignorieren. Bleiben Sie selbstsicher und nehmen Sie sich die Angriffe nicht zu Herzen, dies wird Ihren streitsüchtigen Konkurrenten am meisten ärgern. Sobald sich ein passiv-aggressiver Mensch ärgert und er sieht, dass die Attacken abprallen, vergeht der Spaß an der Quälerei, und Sie werden in Ruhe gelassen.

3. Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein

„Companies that solely focus on competition will die. Those that focus on value creation will thrive.“ ~ Edward de Bono

Konkurrenzdenken und -kämpfe sind Einbahnstraßen. Wenn Sie Ihren Fokus auf Ihren Konkurrenten setzen, vernachlässigen Sie Ihre eigene Karriere. Verschwenden Sie deshalb keine Gedanken mehr an einen möglichen Konkurrenten. Versuchen Sie stattdessen Ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Während Ihr Konkurrent sich neue Hiebe ausdenkt, sollten Sie Ihre kreative Energie in Innovationen und Mehrwert für Ihre Arbeit stecken.

4. Selbstsicher bleiben

„Living well is the best revenge“ ~ George Herbert

Nehmen Sie sich den Konkurrenzdruck nicht zu Herzen. Sollten Sie dennoch enttäuscht sein, wie ein Konkurrent mit Ihnen umgegangen ist, und Sie möchten sich rächen, dann sollten Sie an das Zitat von George Herbert denken. Kleinere Streitigkeiten können ausarten und Ihnen größeren Schaden verursachen. Hiebe sollten nur ausgeteilt werden, wenn diese daraus bestehen, dem Gegenüber zu zeigen, wie gut es Ihnen geht. Besser noch: Ihnen sollte es so gut gehen, dass Sie gar nicht an die Konkurrenz denken müssen.

5. Karma

How people treat you is their karma; how you react is yours.“ ~ Wayne W. Dyer

Egal, wie gemein und unfair ein Konkurrent oder Kollege zu Ihnen ist, das Kriegsbeil sollten Sie nicht ausgraben. Lassen Sie sich nicht mit negativen Leuten auf einen Konkurrenzkampf ein, denn Sie müssen nicht die Probleme Ihres Konkurrenten lösen. Konkurrenzdenken entsteht nämlich, wenn sich jemand von Ihnen bedroht fühlt, und das bedeutet, dass Sie gut sind. Wenn die Konkurrenz mit allen Mitteln versucht Schwachstellen zu finden, um Sie zu entthronen, wissen Sie, dass Ihr Konkurrent in Wirklichkeit Angst vor Ihnen hat. Ob Sie nun an Karma glauben oder nicht, unangebrachtes Verhalten Ihrem Konkurrenten gegenüber schadet eher Ihnen als dem Konkurrenten. Zudem bleibt unkollegiales Verhalten selten unbemerkt und spricht sich rum.