Englisch Muttersprachler
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Englisch fließend zu beherrschen ist eine Sache. Wie ein Muttersprachler Englisch zu sprechen eine ganz andere. Wer noch in der Lernphase steckt und nur sein Englisch verbessern möchte, der sollte sich keinesfalls von anderen Personen eingeschüchtert fühlen, die Englisch auf einem „Native-Speaker-Level“ können. Eine Sprache zu lernen benötigt Mut. Nichts hindert einen mehr daran eine Sprache wirklich zu lernen als die Angst einen Fehler zu begehen. Dieser Artikel ist für die Sprach-Nerds, die ihr eigenes Können auf die nächste Stufe bringen möchten.

Englisch wie ein Muttersprachler

Hier sind vier Tipps, wie du schnell und einfach Englisch wie ein Muttersprachler sprichst:

1Regelmäßig mit Muttersprachlern auf Englisch kommunizieren

Wer sein Englisch langfristig und möglichst schnell verbessern möchte, muss auch etwas dafür tun. Regelmäßig mit einem Muttersprachler kommunizieren, färbt auf die eigene Aussprache und das Vokabular ab. Nicht jeder, der sich vorgenommen hat sein Englisch zu verbessern, kennt Muttersprachler, die mit einem plauschen möchten. Der Gang zu einem Sprachkurs in seiner Stadt kann einiges bringen. Allerdings bringen 10 Minuten reden am Tag mehr als einmal die Woche eine ganze Stunde zu lernen.

Idealerweise teilt man sich das Lernen in kleine Happen auf: Drei bis vier Mal mit einem Muttersprachler für ganze 30 Minuten reden, bringt schon sehr viel.

 Um Kontakt zu einem Muttersprachler herzustellen, kann man folgendes machen: 
  1. Tandempartner finden: Über tandempartners.org kann man kostenlos einen Tandempartner finden, der Deutsch lernen möchte. Im Gegenzug bringt dieser einem dann Englisch bei.
  2. Privaten Sprach-Lehrer finden: Auf der Plattform Fiverr* bieten private Sprachlehrer Unterricht per Skype an. Das geniale daran ist, dass der Sprachlehrer sich ganz nach deinen Bedürfnissen richtet. Steht ein Vorstellungsgespräch auf Englisch an? Geh die Fragen mit dem Sprachlehrer durch. Dieser kann dir gleich Feedback zu deinem Können geben. Die Sprachlehrer werden von den Schülern bewertet und die Stunden werden im Voraus bezahlt. Wenn dir also ein Sprachlehrer nicht den gewünschten Erfolg verspricht, kannst du einfach einen anderen ausprobieren.
  3. Einen Brieffreund oder Chat-Freund finden: Echte Freundschaften mit jemandem in einem englischsprachigen Land aufzubauen kann ganz schön cool sein. Die App HelloTalk verbindet Leute, die eine Sprache lernen möchten. Wer es klassischer mag: IPFworld, PenpalWorld oder interpals sind einige der zahlreichen Plattformen, die es zu dem Thema gibt.

2Den richtigen Akzent beherrschen

Der Akzent wird beim Sprachenlernen mitgelernt. Wer also Englisch bei einer Englisch-Lehrerin hatte, die noch nie selbst im englischsprachigen Ausland war, kann sich das auf den eigenen Akzent auswirken. Was die meisten nicht wissen: Einen Akzent kann man sich wegtrainieren.

Die meisten Sprachlernenden konzentrieren sich auf Vokabeln und Grammatik. Obwohl diese beiden Aspekte super wichtig sind, wird der Aussprache fast kaum Aufmerksamkeit geschenkt.

Wer sich dann im Ausland mit seinem Englisch durchschlägt, wird meist sofort als Ausländer erkannt. Wenn die Aussprache nicht mit der Landessprache übereinstimmt fällt man sofort auf.

Es ist oftmals nicht ein schlimmer „Deutscher-Akzent“ aber eben auch kein einheitlicher. In den meisten Schulen werden Akzente und die verschiedensten Englisch-Variationen durcheinander geworfen.

 Wer seinen Akzent loswerden möchte, sollte folgendes tun: 
  1. Auf einen Akzent festlegen: Egal ob britisches, amerikanisches, australisches, irisches oder neuseeländisches Englisch. Entscheide dich für eine Variante.
  2. Dem Akzent zuhören: Hierbei können Serien, Filme oder einfach das Radio helfen.
  3. Professionelles Sprachtraining: Hierfür muss man nicht viel blechen. Mit dem „Get Rid of your Accent*“ Hörbuch lernt man wie man seinen Akzent loswird und gleichzeitig die britische Aussprache trainiert. „American Accent Training*“ ist die amerikanische Variante. Neukunden von Audible erhalten aktuell ein Hörbuch kostenlos. Danach kostet das Audible-Abo EUR 9,95/Monat und man erhält jeden Monat ein neues Hörbuch. Dieses kann man aber jederzeit kündigen. (anzeige)

3Sich unterbewusst mit der Sprache umgeben

Nicht jeder kann sich einen teuren Sprachkurs im Ausland leisten. Das Internet macht es aber möglich, dass wir uns fühlen können als seien wir gerade direkt in unserem Wunschland vor Ort. Wie das geht?

 Auslandsaufenthalt simulieren und sich mit der Sprache umgeben: 
  1. Dem Radiosender des Lieblingsortes lauschen: Einfach auf „Listen Live“ klicken und sich fühlen als sei man in Los Angeles, New York oder London.
  2. Lokale Zeitungen und Magazine lesen: Aktuelle Nachrichten lesen oder einem bestimmten Magazin, was dich interessiert, kann dir enorm helfen, deinen Wortschatz zu erweitern.
  3. Einer Serie oder einem YouTuber folgen: Das gute am Lernen per TV ist, dass man das Gesprochene so mitbekommt wie es im echten Leben gesprochen wird. Durch Gestiken und die Körpersprache kann man dies zusammen mit dem gesprochenen sich besser merken.

4Diese englischen Muttersprachler-Redewendungen kennen

Englisch lernt man in der Schule und dadurch ist das Vokabular sehr förmlich. Freunde unter einander verwenden Begrüßungen wie „Good Afternoon“ nicht wirklich. Betritt man allerdings ein Büro oder fragt man an einer Rezeption nach, wird man förmlich begrüßt.

Wer also wie ein Muttersprachler klingen möchte, muss zwischen förmlichen Ausdrücken, Slang und Muttersprachler-Redewendungen unterscheiden können.

 Muttersprachler-Redewendungen, die du kennen musst: 
Förmliche BegrüßungBegrüßung unter Freunden
  • Good Morning
  • Good Afternoon
  • Good Evening
  • Hi, Hello oder Hey
  • Hey, how you doing? So good to see you!
  • What’s up bro?
Positiv-BekundungEloquentere Positiv-Bekundung
  • I like it
  • I absolutly love it
  • Wow, what a great idea
  • This is amazing
Negativ-BekundungEloquentere Negativ-Bekundung
  • I don’t like it
  • I’m not interested
  • I don’t appreciate it
  • I’m not into it
Förmliches Hörmissverständnis Hä?
  • I beg your pardon? Pardon? (BE)
  • Excuse me, I did not catch you. Can you please repeat that?
  • Could you please repreat? / Could you please repeat the question?
  • Huh?
  • What was that?
  • Excuse me?
  • Come again? (AE)
  • I don’t get it

Der YouTube-Kanal von Linguamarina hat ebenso super Native-Speaker-Tipps parat:

Marlene Schimanski ist die Gründerin und Chefredakteurin von Auslandskarriere. Sie lebte bereits in fünf verschiedenen Ländern (Portugal, Island, Österreich, Irland und Australien) und ist 2013 nach Australien ausgewandert. Sie hat bei PwC und KPMG im Global Mobility gearbeitet, bevor sie sich als Englisch-Übersetzerin und Karrierecoach selbstständig machte. Sie hat einen Masterabschluss in International Business Administration.